Prägen unsere Gene unsere Lebenserwartung viel stärker als angenommen?
Eine Analyse deutet in diese Richtung. Wie lange man lebt, soll zu mehr als 50 Prozent erblich bedingt sein - und doch lässt sich vieles beeinflussen. Welche Rolle die Gene spielen, treibt die Altersforschung seit langem um. Eine im Fachjournal "Science" veröffentlichte Studie legt nun nahe: Die Rolle (der Gene Anm. hinzugefügt) könnte deutlich höher sein als bislang angenommen. ( DOI: 10.1126/science.adz1187 ). Der Lebensstil bleibt dennoch entscheidend, dafür sind vor allem eine gesunde Lebensweise und Umweltfaktoren verantwortlich, meint Prof. Dr. Stephan Getzmann vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund.
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